Morgekafi mit Thomas Roth
Gemüse aus dem Battenhaus
Eine wunderbare, höchst «amächeligi» Wintergemüse-Box vom Battenhof hat die Seniorissimi beim Betreten des Theorieraums im Landhaus gefesselt; kaum allerdings hat Thomas Roth mit seinen spannenden und die Anwesenden in den Bann ziehenden Ausführungen begonnen, ist die Gemüse-Box etwas in den Hintergrund gerückt. Auf dem Battenhof versuchen Thomas Roth und seine Lebensgefährtin Larissa, Tiere, Menschen und die Natur in Einklang zu bringen. Der Boden sowie der Umgang mit ihm bilden die Grundlage ihres landwirtschaftlichen Betriebs. Da gilt es fast täglich, am filigranen Mobile minim zu schrauben, um sein Gleichgewicht halten zu können.
Was ist der Battenhof?
Es ist ein Bio-Landwirtschaftsbetrieb mit 30 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche, verteilt über Teufen und Niederteufen, mit 145 Mutterschafen und ihren Lämmern, mit 170 Hochstamm-Obstbäumen sowie mit Anbau von Gemüse im Freiland und in unbeheizten Folientunnels. Im Winter sind es vorab die neugeborenen Lämmer, die teilweise bis zu fünfmal täglich «gschöppelet» werden müssen, die Thomas, Larissa und ihre Helferinnen und Helfer auf Trab halten. Die wunderbaren Fotos mit Mitarbeitenden, mit den Schafen und Lämmern sowie diejenigen vom Gemüseanbau zeigen deutlich, dass diese Arbeit nicht von zwei Personen alleine gestemmt werden kann.
Solidarische Landwirtschaft (Solawi: www.solawi.ch)
Auf dem Battenhof arbeiten Freiwillige, Familienmitglieder und auch einige Kundinnen und Kunden entsprechend ihren Zeitressourcen und Fähigkeiten mit. Ein Mittun ist allerdings nicht Voraussetzung, um in den Genuss von Bio-Battenhof-Produkten zu gelangen. Thomas, zwar gelernter Meisterlandwirt, der sich selbst lächelnd als älterer Jungbauer bezeichnet, ist er doch erst im Alter von etwa 50 Jahren wieder in seinen Ursprungsberuf zurückgekehrt, glüht förmlich und in ansteckender Art und Weise für Solawi, der direkten Zusammenarbeit von Landwirtinnen und Konsumentinnen. Hinter dieser Idee steckt der Wunsch nach einer wirklich nachhaltigen Landwirtschaft, bei der die Betriebsbeiträge und nicht die Produktpreise im Vordergrund stehen. Der Zusammenschluss von Konsumenten und Produzenten in einem Jahresabonnement für den Bezug von Produkten erleichtert die Jahresplanung des Betriebs und vermittelt dem Produzenten die erwünschte Anbauplanungssicherheit. Vermarktung und lange Transportwege entfallen, frischer können Bio-Produkte gar nicht auf den Tisch kommen!
Lieber Thomas, die Seniorissimi danken dir für deine tollen Ausführungen und die Zeit, die du dir für die Vorbereitung und die Präsentation deiner Ausführungen genommen hast. Gerne geben wir hier die Anschrift deiner Homepage weiter, wo alles über die Vermarktung und den Bezug der Battenhof-Bio-Produkte ersichtlich ist: